Maxim Andreev
Maxim Andreev
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Ich bin Maschinenbauingenieur und engagiere mich seit vielen Jahren politisch und gesellschaftlich in Dresden.
Als vielfaltspolitischer Sprecher der BÜNDNISGRÜNEN in Dresden und Mitglied im Integrations- und Ausländerbeirat setze ich mich für Integration, Teilhabe und eine offene Stadtgesellschaft ein.

83 Beiträge
9 Folgende
  • Kubicki und mein Schirinowski-Moment

    Je länger ich die deutsche Politik beobachte, desto öfter habe ich ein seltsames Déjà-vu. Manche Entwicklungen in der deutschen Politik kommen mir erstaunlich vertraut vor. Als jemand, der Russland der frühen 2000er erlebt hat, schaue ich manchmal auf politische Debatten hierzulande und denke: Moment … dieses Drehbuch kenne ich doch irgendwoher. Da wäre zuerst die Alternative…

  • „Warum braucht man den Pass überhaupt?“ – Erste Lesung zur Einbürgerung in Dresden

    Diese Woche durfte ich als Mitglied des Integrations- und Ausländerbeirats den Antrag „Beschleunigung des Einbürgerungsverfahrens“ im Ausschuss für Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Sicherheit vorstellen. Mir war dabei wichtig, nicht nur die der Stadtverwaltung bekannten Zahlen zu wiederholen, sondern die reale Dimension der Situation sichtbar zu machen. Denn offiziell beträgt die Wartezeit auf Einbürgerung in Dresden…

  • Sachsen-Anhalt: Der Fall Aleksandr Rudnev wirft die Frage auf, ob manche Behörden bereits wie nach AfD-Parteiprogramm handeln

    Die AfD hat in Sachsen-Anhalt noch nicht die Macht übernommen. Trotzdem gibt es inzwischen Fälle, bei denen man sich ernsthaft fragen muss, ob manche Behörden noch in erster Linie dem Geist des Rechtsstaats verpflichtet sind — oder bereits dem politischen Klima, das die extreme Rechte seit Jahren vorantreibt. Ein aktueller Fall aus Burg bei Magdeburg…

  • Einbürgerung in Dresden: Warum neue Anträge heute mehr als 5 Jahre dauern können – eine persönliche Stellungnahme

    Ich habe mich in den letzten Monaten intensiv mit den Einbürgerungsverfahren in Dresden beschäftigt. Gemeinsam mit der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN habe ich eine Anfrage initiiert und ausgewertet, um die Situation auf Grundlage von Daten zu verstehen. Gleichzeitig habe ich mich als Mitglied des Integrations- und Ausländerbeirats dafür eingesetzt, unter den aktuellen Mehrheitsverhältnissen im…

  • Einbürgerung in Dresden 2026: Zahlen, Entwicklung und Prognosen

    Offiziell wartet man in Dresden etwa 2,6 Jahre auf die Einbürgerung. Das stimmt so aber nicht. Wer heute einen Antrag stellt, muss damit rechnen, dass es 5 Jahre oder länger dauert, bis er überhaupt bearbeitet wird. Warum das so ist und was die Zahlen wirklich zeigen, steht in diesem Beitrag. Hintergrund Als Mitglied des Integrations-…

  • Der Fall Ilia Schkolnyi: Abschiebung eines Oppositionellen nach Russland stoppen!

    Update 31.03.2026 Heute haben wir eine wichtige Entscheidung des Gerichts erhalten:Die Abschiebung wurde gestoppt.Die im Folgeantrag vorgelegten Beweise wurden als ernsthaft und relevant anerkannt. Das bedeutet noch nicht, dass nun automatisch Asyl oder ein Aufenthaltstitel gewährt wird – das Verfahren läuft weiter. Aber das Wichtigste ist:Die Abschiebung ist vorerst ausgesetzt, und Ilia Schkolnyi wird aus…

  • Ein Schritt nach vorn: Unser erster Antrag im Stadtrat zur Einbürgerung

    Am 25. März 2026 hat der Integrations- und Ausländerbeirat einen wichtigen Beschluss gefasst: Mit 19 Stimmen und einer Enthaltung wurde entschieden, erstmals von unserem Antragsrecht Gebrauch zu machen und einen eigenen Antrag in den Stadtrat einzubringen. Das ist ein besonderer Schritt. Der Beirat ist ein beratendes Gremium – aber genau deshalb ist es umso wichtiger,…

  • Vetternwirtschaft in der AfD. Kein Bug, sondern Feature.

    Die jüngsten Nachrichten über Vetternwirtschaft in der AfD überraschen mich nicht. Es geht hier nicht um einzelne „Ausrutscher“ oder persönliche Verfehlungen. Es geht um ein Machtverständnis. Um ein Modell. Ein Blick nach Russland zeigt, wie ein solches Modell funktioniert: Laut einer Recherche des unabhängigen Mediums „Projekt“ haben mindestens 76 % der russischen Staatsbediensteten Verwandte, die…

  • START: dreijähriges Stipendium für junge Menschen mit MigrationsHintergrund

    Bist du zwischen 14 und 20 Jahre alt und stammt mindestens ein Elternteil von dir nicht aus Deutschland? Dann solltest du dir diese Möglichkeit anschauen. Über den Integrations- und Ausländerbeirat Dresden habe ich Informationen über das dreijährige Stipendienprogramm der START-Stiftung erhalten, das bundesweit angeboten wird. Was bedeutet das konkret: Wichtig: Schulnoten, Schulform oder angestrebter Abschluss…

  • Nicht prominent genug zum Retten

    Diese Nachricht wird in vielen deutschen Medien vermutlich kaum Beachtung finden. Seit der Verschärfung der Migrationspolitik ist es für russische Antikriegsaktivist:innen faktisch fast unmöglich geworden, ein deutsches Humanitärvisum zu erhalten. Die Bundesregierung aus CDU, CSU und SPD setzt zunehmend auf symbolische Einzelfälle: prominente, international bekannte Personen – „vorzeigbare“ Geflüchtete, mit denen sich Humanität demonstrieren lässt, ohne innenpolitisch durch steigende Asylzahlen…